Django rechnet ab Unterarmtätowierter Twitterer Breno

Nimmt die Bayern aufs Korn: Kabarettist Django Asül. Foto: AZ

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal geht es um Breno.

 

Die ganze Aufregung um Brenos Tattoo-Ausflug ist rein künstlich. Weil ja ein Tattoo auch irgendwo Kunst ist. Von daher ist es doch viel wichtiger, was für ein Tattoo sich Breno stechen ließ. Vielleicht ist es nur eine Auflistung von Regeln, die er in Zukunft einhalten will. Vielleicht die wichtigsten Daten aus seinem Vertrag, damit er stets weiß, wie gut es ihm bei FC Bayern geht.

Nicht zu vergessen: Das Tattoo ist angeblich auf dem Unterarm. Dieser Körperteil ist beim Fußball nicht gerade primär stilbildend. Für Fußballer gelten andere Tabuzonen. Sprunggelenke, Kreuzbänder und Lungenflügel sollten beispielsweise nicht tätowiert werden. Denn das ginge zu Lasten der Beweglichkeit und Ausdauer.

Deshalb sollte man aufhören, auf Breno rumzuhacken. Der Mann hat nicht in Ferienvillen von Freunden gratis geurlaubt. Er hat kein Bobbycar geschenkt gekriegt. Er hat nicht mal einen verbilligten Kredit für sein Haus gekriegt, weil er sich ja auch gar kein Haus gekauft hat. Er will weder Bundespräsident werden noch bleiben. Das macht ihn schon wieder sympathisch. Nach heutigen Standards könnte man im Prinzip sagen: Ein guter Junge. Solange er nicht twittert.

 

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