Django Asül Real Madrid? - Eher wie Hannover 96!

Nimmt die Bayern aufs Korn: Kabarettist Django Asül. Foto: AZ

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jede Woche das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Titelverteidiger Bayern durfte sich Real Madrid als Halbfinal-Gegner aussuchen.

 

Jeder wollte Real als Halbfinalgegner. Zumindest in und um Bayern. Wobei das auch mehr als verständlich ist. Der Auftritt von Real Madrid in Dortmund erinnerte eher an Hannover 96 statt an eine Spitzenelf. Ohne Ronaldo ist das nicht mal eine Elf.

Völlig klar, dass Real kein würdiger Finalgegner sein kann auf absehbare Zeit. Und für die anderen beiden Halbfinalisten ist Real auch keine Option. Atlético hat bewiesen, dass Real nur noch zweite Kraft in Madrid und dritte Halbkraft in Spanien ist. Und Chelsea-Trainer Mourinho war zu seiner Zeit bei Real schon genervt und gelangweilt gleichzeitig über die bedeutungsschwangere Hektik in diesem sogenannten Weltverein.

Es spricht für die Uefa, dass sich der Titelverteidiger seinen Gegner aussuchen darf. Und dazu auch noch zuerst auswärts auftreten darf. Wenn schon dauernd gemauschelt wird, soll auch mal der FC Bayern davon profitieren. Und weil es so schön ist, hat Bayern im Endspiel auch noch Heimrecht! Quasi als späte Genugtuung für das versemmelte Finale dahoam. Da ist es eigentlich schon fast wurscht, ob am Samstag gegen Dortmund wieder eine Elf wie gegen Augsburg aufläuft. Also mit vier 15-Jährigen und drei Spielerfrauen in der Startelf.

 

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