Django Asül Messi und die Ein-Mann-Choreographie

Nimmt die Bayern aufs Korn: Kabarettist Django Asül. Foto: AZ

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Barcelona - Kollektiv mit Superstar

 

Gegen Barcelona wird es auf den Rängen keine Choreographie geben nach Auskunft der Fanklubs. Allein daran ist zu erkennen, dass der Fokus gänzlich auf dem Platz liegen soll. Der FC Bayern muss schließlich die Choreographie des FC Barcelona stören. Und weil historische Vergleiche immer schön sind, gibt es derzeit auch viele Gedenkminuten an das charmante 0:4 in Barcelona anno 2009.

Wobei vor dem neuerlichen Duell die damalige Fairness der Katalanen durchaus in Erinnerung geblieben ist. Hätten sie damals ernst gemacht, wäre schon zur Halbzeit ein 0:8 mehr als realistisch gewesen. Das zeugt von großem Respekt gegenüber den Bayern. Damit hat sich Barcelona auch den Respekt der Bayern verdient. Genau aus diesem gab es diese Woche einen Open Media Day beim FC Bayern. Einen Tag der offenen Tür für Medien. Viele spanische Journalisten nahmen diese Gelegenheit dankbar wahr. Und wunderten sich dann, dass sie keine Einzelgespräche bekamen.

Warum?

Weil eben beim neuen FC Bayern nur noch das Kollektiv zählt. Der FC Barcelona machte es schließlich vor: Nur als kompakte Einheit kann man an der Spitze bestehen. Oder mit Messi. Quasi als Ein-Mann-Choreographie.

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