Django Asül Manchester? Für Bayern doch nur ein Wellnessticket

Nimmt die Bayern aufs Korn: Kabarettist Django Asül. Foto: AZ

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jede Woche das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Der Viertelfinalgegner der Bayern in der Champions League.

 

Eigentlich war Dortmund erwartet worden. Nachdem sich Borussia Dortmunds Coach Klopp und Bayerns Torhüter-Legende unter der Woche im ZDF fast an die Gurgel gegangen wären, musste das Duell auf internationaler Ebene seine Fortsetzung finden.

Als sich dann auch noch Robert Lewandowski eine gelbe Karte (und damit eine Sperre) abholte gegen Zenit St. Petersburg, war erst recht klar: Der nächste Gegner ist der FC Bayern und Lewandowski will es sich nicht mit seinem neuen Arbeitgeber verscherzen.

Aber wenn Real Madrid Wert auf eine Revanche mit dem BVB legt, wird dem Wunsch entsprochen. Das sind die Mechanismen des Geschäfts.

Als Gegenleistung bekommt Bayern ein Wellnessticket: gegen den Schwächsten unter den Verbliebenen. Und das erste Spiel auch noch auswärts.

Lang ist's her, dass ein Duell gegen Manchester United ein vorweggenommenes Endspiel war. Warum rangiert ein erfolgreicher Verein Leute wie Ferguson aus? Nur weil sie 80 Jahre alt sind? Im Prinzip bezahlt Manchester United den Preis dafür, den demographischen Wandel ignoriert zu haben. Da ist der FC Bayern die gerechte Strafe.

Wenn jetzt noch Dortmund im Halbfinale Paris St.-Germain zugelost kriegt, spricht nichts gegen ein deutsches Finale. Mia san mia. Da dürfen die anderen gern die anderen sein.

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