Django Asül Lewandowski und seine Berater: Bei Unterschrift Hausverbot!

Nimmt die Bayern aufs Korn: Kabarettist Django Asül. Foto: AZ

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jeden Samstag das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal schreibt er über das Lewandowski-Theater.

 

München - Gewaltige Umwälzungen vollziehen sich derzeit auf dem Transfermarkt. Leidtragender ist vor allem Robert Lewandowski. Und der gute Mann versteht die Welt nicht mehr. Was ihm und vor allem seinen Beratern nicht ganz einleuchten will: Ein Vertrag ist ein Vertrag. Und keine eventuelle Absichtsbekundung. Lewandowski hat sich womöglich gedacht, dass ein Vertrag ungültig wird, wenn man ihn zerreißt. Das kann man schon so sehen. Nur darf es dann auch kein zweites unterschriebenes Exemplar geben, das just beim Vertragspartner im Tresor liegt. In dem Fall also bei Herrn Watzke. Und der Dortmund-Boss tut genau das, was man im Geschäftsleben eigentlich auch tun sollte: Er hält den Vertrag für verbindlich.

Dem FC Bayern pressiert es ohnehin nicht. Ob und wann Lewandowski kommt, ist eigentlich relativ egal. Falls er mal kommt, wird man sich freuen. Aus atmosphärischen Gründen wäre es allerdings ratsam, zeitgleich mit der Unterschrift seinen Beratern Hausverbot zu erteilen. Oder am besten den Vertrag mit ihm statt mit seinen Beratern aushandeln. Auf alle Fälle wäre es gut, wenn der Fußball nicht vollends zum Affenzirkus mutiert. Wobei sich Affen wahrscheinlich vertragskonform verhalten würden.

 

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