Django Asül Die Nationalmannschaft robbt sich zum Titel

Nimmt die Bayern aufs Korn: Kabarettist Django Asül. Foto: AZ

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jede Woche das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Die Widrigkeiten bei der Vorbereitung der DFB-Elf auf die WM

 

Es ist nicht ideal, wenn ein Torwart eine Schulterverletzung hat. Sagt Franz Beckenbauer. Wobei man sagen muss: Es ist auch nicht ideal, wenn der Torwart eine Knieverletzung hat. Oder gar eine Handverletzung. Und auch eine Kopfverletzung muss nicht unbedingt zu einer Leistungssteigerung führen.

Doch langsam mausert sich die DFB-Elf. Man robbt sich sozusagen an den WM-Titel gemächlich heran. Aber der eingeschlagene Weg passt auf jeden Fall. Immerhin sind schon wieder zwei Tage vergangen, wo es im Umfeld des DFB-Trainingslagers weder Autounfälle noch Autorennen gab. Laut DFB-Pressestelle wurden auch keinerlei Führerscheine konfisziert. Lediglich eine neue Vorsichtsmaßnahme wurde getroffen: Wenn DFB-Spieler in der Nähe sind, werden in Zukunft zwar keine Straßen mehr abgesperrt.

Jedoch werden entweder Autos verboten, wenn Zuschauer unvermeidlich sind. Oder Zuschauer müssen einen Mindestabstand von drei Kilometern einhalten, falls DFB-Spieler auf Autos angewiesen sind. Oder aber professionelle Rennfahrer werden von DFB-Spielern herumkutschiert und nicht umgekehrt. Und der positivste Befund im Passeiertal: Alle Säulen in der Hotellobby sind urinfrei. Das ist auch nicht selbstverständlich.

 

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