Django Asül Die DFB-Elf erinnert an einen Gangsterfilm

Nimmt die Bayern aufs Korn: Kabarettist Django Asül. Foto: AZ

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jede Woche das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Das Trainingslager der DFB-Elf und die verletzten Leistungsträger von Jogi Löw

 

Dem Beobachter des DFB-Trainingslagers wird suggeriert: Das ist eine besondere Spezies, die eben auch besondere Umstände benötigt. Drum ist die Anlage ein Hochsicherheitstrakt. Wenn der ganze Haufen vorfährt, wähnt man sich in einem Gangsterfilm: Aus dunklen Vans mit dunklen Scheiben klettern Supermänner, die von dunklen Gestalten beschützt werden. Rund um das Trainingsgelände sind noch dunklere Typen postiert, die man derzeit eher in der Ostukraine vermuten würde.

Will Jogi Löw etwa ganz neue Spielzüge einstudieren? Nein, die Welt soll nur nicht mitkriegen, dass der DFB-Kader ein Torso ist. Die Leistungsträger sind verletzt. Und die Gesunden sind meist Sicherheitsrisiken. All die Bodyguards werden also in Südtirol bewusst so in Szene gesetzt, weil sie in Brasilien eine wichtige Rolle spielen werden. Sie müssen aufpassen, dass die DFB-Spieler voll bei der Sache sind. Ohne Namen zu nennen: Da tummeln sich einige im Kader, die im Notfall lieber mal auf Leerlauf oder unbezahlten Kurzurlaub umschalten. Und all denen, die sich über den Zaun um das Hotel beschweren: Der wird selbstverständlich nach der Trainingswoche abgebaut. Und in Brasilien um den deutschen Strafraum wieder aufgebaut.

 

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