DIW-Report Viel Vermögen in der Hand weniger Superreicher

DIW-Forscher geben nun in einem Report bekannt, dass die 45 reichsten Haushalte im Jahr 2014 insgesamt 214 Milliarden Euro Vermögen besaßen - genauso viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung.

Berlin - Ein großer Teil des Vermögens in Deutschland ist nach einer Analyse von Wirtschaftsforschern in den Händen von wenigen Superreichen. Demnach besaßen die 45 reichsten Haushalte im Jahr 2014 so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung, beide vereinigten jeweils 214 Milliarden Euro Vermögen auf sich.

Zu diesem Ergebnis kam das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einem Diskussionspapier. Die DIW-Forscher hatten bisher vorliegenden Statistiken der Vermögensverteilung ergänzt um Angaben aus Ranglisten mit den reichsten Personen. Über den DIW-Report hatte zuvor Spiegel online berichtet.

 

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