Diskussion über Tramwesttangente SPD im BA für die Tram-Tangente

Die SPD im Münchner Süden spricht sich klar für die Tram-Westtangente aus. Foto: MVG

Nach der Infoveranstaltung zur geplanten Tram-Westtangente ist die SPD im Münchner Süden mehr denn je überzeugt von dem Projekt. Die Argumente.

 

Solln - Am vergangenen Donnerstag hat in Fürstenried die erste einer Reihe von Informationsveranstaltungen zur geplanten Tram-Westangente stattgefunden.

Für die SPD im zuständigen Bezirksausschuss Thalkirchen-Obersendling-Fürstenried-Forstenried-Solln ist die Sache klar: Die Tram-Westtangente schafft eine dringend notwendige Stadtteilverbindung.

Die SPD im Münchner Süden hat sich deshalb bei der Infoveranstaltung für einen bedarfsgerechten Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ausgesprochen. „Dort, wo das Fahrgastaufkommen hoch ist, wie in der Fürstenrieder Straße, können und müssen Straßenbahnen für eine bessere, schnellere und ökologischere Fortbewegung sorgen,“ sagt Christian Amlong, der planungspolitische Sprecher der SPD. "Eine Trambahn bietet etwa doppelt so viel Platz wie ein Gelenkbus."

Laut SPD seien die Bürger sind selbst der Beweis für die Notwendigkeit der neuen Tram: "37 Prozent nutzen täglich die Verkehrsmittel der MVG, nur 31 Prozent den PKW. Die Nutzung des ÖPNV steigt stark an, mit einem noch besseren Netz erst recht", heißt es in einer Mitteilung.

Die Viertelpolitiker argumentieren außerdem: Wegen des weiter ansteigenden Bedarfs an Fahrten entlang der Route der neuen Tram würde ohne Tram die Verkehrsqualität sinken.

"Mehr Stau beim Autoverkehr wird durch den Bau der Gleise nicht entstehen, denn relevant für die Staubildung sind nicht die Zahl der Fahrspuren, sondern die Kreuzungsbereiche, die auskömmlich gestaltet werden. Außerdem bleibt die gesamte Fürstenrieder Straße auf beiden Seiten jeweils zweispurig, nur am Kreuzhof und in Nymphenburg wird es teilweise jeweils einspurig."

Bei den Ampeln werde die Tram mit dem Verkehr fahren, so dass keine Behinderungen zu erwarten seien. "Die wenigen entlang der Strecke wegfallenden Parkplätze werden zu keinem Belegungsproblem führen", verspricht die SPD.

Obersendling wird im Rahmen des Trambahnbaus auch grüner. Haltestellen und der Straßenrand werden mit Baumreihen bepflanzt, freuen sich die Stadtratskandidaten Christian Amlong, Christian Vorländer, Milos Vujovic und Klaus Wywiol.

Amlong ist sich aber sicher: "Mit der neuen Tram werden alle gewinnen: Fahrgäste und Anwohner – ohne dass Autofahrer darunter leiden müssen."

Mehr Infos zum projekt gibt es unter: mvg-mobil.de/projekte/westtangente/

 

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