Die Stimmen zum Spiel Robben zum FCB-Sieg: "Es war ein bisschen Glück dabei"

Der FC Bayern siegt glücklich gegen Wolfsburg. Foto: Peter Steffen/dpa

Der FC Bayern siegt glücklich gegen tapfere Wolfsburger. Vor allem die erste Halbzeit war so gar nicht, wie die Bayern sich das vorgestellt haben. Arjen Robben gibt Erklärungsversuche ab. Die Stimmen zum Auswärssieg. 

Wolfsburg - Dass der 2:1-Sieg etwas glücklich war, da mussten sich die Bayern-Spieler nichts vormachen. Dank eines Elfmetertores in der Nachspielzeit gewann die auf acht Positionen veränderte Elf von Jupp Heynckes doch noch gegen die Wölfe. Vor allem an der ersten Halbzeit gibt es von Spielern und Sportdirektor eine Menge Kritik. Die Stimmen zum Spiel. 

Salihamidzic: "Gute Chancen, gute Woche vor uns zu haben"

Sportdirektor Hasan Salihamidzic: "Der Trainer hat gegenüber dem Schalke-Spiel acht Mal gewechselt, wollte allen Spielern Spielzeit geben. Die erste Halbzeit war schwierig, weil der Gegner sehr tief stand, gut verteidigt hat und wir nicht die richtigen Mittel gefunden haben. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann gut gemacht. Es ist immer gut, wenn wir gewinnen und unsere Serie ausbauen.

Ich bin zufrieden, die Jungs haben sich reingehauen. Arjen Robben war wichtig für uns. Nach seinem verschossenen Elfmeter hat er das 1:1 vorbereitet und dann den Elfmeter am Ende herausgeholt. Kompliment! Wir haben nun gute Chancen, gute Wochen vor uns zu haben."

Robben: "Das zeigt unsere gute Moral"

Arjen Robben: "Es lief in der ersten Halbzeit nicht so gut, weil wir zu viele Leute hinter dem Ball hatten. Nach der Pause lief es besser, dann hatten wir auch wieder mehr Anspielmöglichkeiten. Gut, dass wir am Ende noch gewonnen haben. Das zeigt unsere gute Moral. Wir wollten die Siegesserie fortsetzen, das haben wir gemacht. Wenn du dieses Spiel noch drehen kannst, ist das ein Kompliment wert.

Es war ein bisschen Glück dabei, aber zeigt auch die Qualität unserer Mannschaft. Meinen letzten Elfmeter habe ich im Champions-League-Finale 2012 verschossen (beim Finale dahoam gegen Chelsea, d.Red.), das ist fast sechs Jahre her. Also habe ich einen Elfmeter in sechs Jahren verschossen, das ist eine gute Statistik. So etwas kann passieren.

Jetzt zählt allein der Dienstag gegen Besiktas. Da müssen wir die Organisation und die Balance zwischen Defensive und Offensive halten. Das muss stimmen. Wir müssen aufpassen, weil Besiktas auf Konter spielen wird."

Thomas Müller bei Sky: "Wir waren nicht zielstrebig und nicht direkt genug. Mit Beginn der zweiten Halbzeit haben wir eine ganz andere Einstellung nach vorne gezeigt."

Daniel Didavi bei Sky über Arjen Robben: "Er kann auch einfach weiterlaufen und muss nicht fallen. Wir können es aber nicht mehr ändern. Wir haben verloren, das ist bitter"

 

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