Die Münchner Party-Meile Max & Moritz: Hasenalarm! Hier flirtet das Jungvolk

Die coolen Jungs sind auch schon da: Wer beim "Max & Moritz" zu spät dran ist, muss frieren. Foto: Daniel von Loeper

Die AZ hat die wichtigsten Szene-Clubs und In-Lokale am Altstadtring getestet. Im "Max & Moritz" am Maximiliansplatz 5 sollten (nicht nur) Teenager ihren Ausweis dabei haben – aus gutem Grund.

 

München - Hier treffen sich die Mädels in Scharen. Was sie feiern? Ihren Führerschein oder ihren 19. Geburtstag. Manche sind mit dem Zug sogar aus Ingolstadt angereist – und das alles, weil das „Max&Moritz“ halt gar so schön ist.

Die coolen Jungs sind auch schon da. In Karo-Hemden posen sie zu Rihanna auf der Bühne. Oder sie kuscheln mit ihren Freundinnen auf weißen Sitzwürfeln. Entweder tanzt man zu Charts, oder man holt sich eine Pizza Prosciutto für 6,90 Euro an der Bar.

Am Donnerstag gibt's reichlich Prosecco, um Mädels anzulocken. Für Buben: Getränke ab einem Euro. Das Motto: „Prinzessinnen und Superhelden“. Spätestens freitags beim „Hasenalarm“ ist der Laden rappelvoll.

Wer hier zu spät kommt, friert in der Schlange. Junge Frauen im Mini-Rock diskutieren mit den Türstehern. Sie haben ihren Ausweis vergessen, sagen sie. Manche sehen aus wie 16.

Drinnen ist die Party nach elf in vollem Gange. Blinkendes Disco-Licht, zwei Areas zum Tanzen, und die Charts laufen zum Mitsingen natürlich rauf und runter. Das Leben kann so einfach sein.

Eine gelungene Sause für Schüler und Studenten. Aber leider (!) nichts für ältere Semester. Die müssen sich das „Max & Moritz“ entweder schön trinken. Oder sie gehen gleich ein paar Schritte weiter – zum nächsten Club.

 

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