Die Löwen vor der Rettung Der Klub der blauen Freunde

Gehen Sie als das Rettungs-Trio in die Geschichte des TSV 1860 ein? Präsident Dieter Schneider, Investor Hasan Ismaik und Geschäftsführer Robert Schäfer (v.l.) Foto: Sofianos Wagner

Wenn sich der TSV 1860 in dieser Woche wirklich rettet und der Investor einsteigt, dann ist dies vor allem den Gläubigern zu verdanken. Lesen Sie mal, wer für die Löwen auf Geld verzichtet

 

München -  Die Zeiten sind hektisch. Überhaupt und beim TSV 1860 im Besonderen. Bis Ende der Woche müssen die Löwen finanziell gerettet sein. Zuletzt mussten die Chef-Sanierer Schneider und Geschäftsführer Robert Schäfer wieder kleine Rückschritte hinnehmen: Die DFL fordert weitere grundlegende Änderungen der Übernahmeverträge mit Hasan Ismaik, auch der Vermarkter IMG konnte noch nicht vom Ausstieg überzeugt werden. Und doch weicht Schneiders naturgegebener Optimismus mehr und mehr der Gewissheit, dass die Löwen tatsächlich eine Zukunft im Profifußball haben. Noch in dieser Woche soll Vollzug gemeldet werden.

Im Nachhinein erweist sich nämlich der unfreiwillig tragikomische Auftritt des damaligen Aufsichtsratsbosses Sepp Hilz im „Blickpunkt Sport“ vom 28. April 2006 („Wir haben viele Freunde“) als genau richtig. Immer wieder schossen zuletzt Banken, Unternehmer, Privatleute, Funktionäre und sogar Fans Geld nach, um das Aus zu verhindern. Der Klub der blauen Freunde im Überblick:
 

 

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