Die Krise geht weiter Debakel: Bayern-Basketballer gehen auch in Oldenburg unter

Die EWE Baskets Oldenburg an diesem Abend immer einen Schritt voraus: Rickey Paulding läuft der Bayern-Defense davon. Foto: imago/Andreas Burmann

Niederlage nummer vier in Folge. Auch die Entlassung von Trainer Djordjevic hält den Negativtrend nicht auf. Gegen Oldenbrug hat man keine Chance, beim FC Bayern Basketball schrillen die Alarmglocken.

Oldenburg - Die EWE Baskets Oldenburg haben die Krise beim Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München weiter verschärft. Zwei Tage nach der überraschenden Trennung von Trainer Sasa Djordjevic gingen die Münchner beim deutschen Vizemeister mit 77:100 (37:50) unter und kassierten die vierte Pflichtspiel-Pleite in Serie. Nach dem verpatzten Debüt von Neu-Trainer Emir Mutapcic stehen die Bayern mit 46:6-Punkten nur noch zwei Zähler vor ALBA Berlin. "Der einzige Grund war unsere schlechte Defensive", sagte Bayern-Kapitän Anton Gavel bei Telekom Sport.

Oldenburg deklassiert desolate Bayern-Basketballer

Vor 6.000 Zuschauern dominierten die Niedersachsen nach Belieben. Die ersatzgeschwächten Bayern liefen von Beginn an nur hinterher und lagen bereits nach 20 Minuten mit 13 Zählern zurück. Mit dem überragenden Maxime De Zeeuw (24 Punkte) bauten die Baskets nach dem Seitenwechsel die Führung weiter aus, Bayern gab sich spätestens zum Ende des dritten Viertels auf. Nach dem fünften Sieg hintereinander sind die Oldenburger als Vierter auf Playoff-Kurs.

Die Gießen 46ers bleiben dank Top-Center John Bryant im Rennen um die Playoff-Ränge. Nach dem 107:96 (54:47)-Erfolg über medi Bayreuth haben die Hessen (28:26-Punkte) nach Siegen zum Tabellenachten Brose Bamberg (28:22) aufgeschlossen. Der US-Amerikaner Bryant überragte einmal mehr bei den Gastgebern mit 24 Punkten und 15 Rebounds. Bayreuth (32:20) verlor trotz 27 Zähler von Spielmacher Gabe York zum dritten Mal in Serie und muss als Fünfter wieder um die Playoff-Teilnahme bangen.

 

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