Die Konkurrenz wird größer Deutsche Bahn macht neue Preise - wie man sparen kann

Mit der Bahn Card 50 kann man in Zukunft mehr sparen. Foto: dpa

Die Deutsche Bahn steht massiv unter Wettbewerbs-Druck. Jetzt passt sie die Gebühren leicht an – zur Freude von Bahncard- und Sparpreisnutzern.

 

Getrieben von einem aggressiven Wettbewerb verändert die Deutsche Bahn in mehreren Bereichen ihre Preise. Vor allem Bahncard- und Sparpreisnutzer profitieren. Insgesamt seien Bahntickets von Januar bis Mai bereits fünf Prozent günstiger geworden, sagte gestern Fernverkehrs-Vorstandschefin Birgit Bohle. „Es war noch nie so günstig, mit der Bahn zu fahren, wie heute.“ Die Bahn will mit kleinen Preisanpassungen Stammkunden binden und neue Gäste locken:

19-Euro-Sparpreise: Unterm Strich sei die Aktion mit reduzierten Sparpreisen für den Umsatz positiv, sagte Bohle. Sie werde jetzt noch einmal verlängert, diesmal bis zum Ende der Sommerferien Mitte September.

Rabatt mit Bahncard 50: Die 1,3 Millionen Besitzer einer Bahncard 50 bekommen ab August auf Sparpreise zusätzlich 25 Prozent Rabatt. Das galt bisher nur für Inhaber einer Bahncard 25.

Preissenkung bei Bahncard für junge Leute: Menschen unter 26 Jahren zahlen für ihre Bahncard 50 künftig nur noch 69 Euro (statt bisher 127 Euro).

Ticketkauf im Zug: Das wird teurer. Der Bordzuschlag steigt von 7,50 auf satte 12,50 Euro. Die Bahn will so die Handy-Tickets stärken.

Reservierungen 1. Klasse: Viele Alleinreisende reservieren mehr als einen Sitz. Um das zu vermeiden, wird die Gebühr auf 5,90 Euro angehoben.

Im Voraus buchen: Sparpreise soll man ab Jahresende auch im Internet ein halbes Jahr vor der Reise buchen können.

Markttests: Ab August testet die Bahn weitere Änderungen wie günstigere Bahncards für Reisende ab 60 Jahren.

 

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