Die Ex-Trainer vom FC Bayern Und weg mit ihm!

Jürgen Klinsmann verließ den FC Bayern schneller als erwartet, und Ottmar Hitzfeld musste gleich zweimal gehen. Foto: dpa, AP

Von Rehhagel über Hitzfeld bis Klinsmann: Wie der FC Bayern mit seinen Trainern umgeht.

 

München - Die Mannschaft gewinnt nichts, da muss halt der Bayern-Trainer gehen. Alles schon mal da gewesen: Am 18. Mai 2004 gab der FC Bayern bekannt, den Vertrag mit Ottmar Hitzfeld vorzeitig aufzulösen. Hitzfeld war seit 1998 mit den Bayern vier Mal Meister geworden, hatte einmal die Champions League und zwei mal den DFB-Pokal geholt. Wenig besser ging es Hitzfelds Nachfolger: Felix Magath wurde mit den Bayern zwar zweimal hintereinander Double-Sieger (2004/05 und 05/06).

Aber nach einem Start mit nur einem Punkt aus zwei Spielen in die Rückrunde wurde der Erfolgscoach im Januar 2007 „mit sofortiger Wirkung beurlaubt“. Nachfolger wurde der Vorgänger: Ottmar Hitzfeld holte 2007/08 nochmal das Double. Doch Karl-Heinz Rummenigges Verdikt: „Fußball ist keine Mathematik“, beendete die Ära des Mathematiklehrers Hitzfeld im Juni 2008. Hitzfeld war im Achtelfinale der Champions-League gegen Real Madrid ausgeschieden.

Mit Riesenhype kam Jürgen Klinsmann am 1. Juli 2008 an die Säbener Straße. Aber nach nur zehn Monaten war die Ära des Supermotivators vom „Sommermärchen 2006“ in Bayern wieder vorbei. In der Bundesliga auf Platz drei, ausgeschieden im Viertelfinale des DFB-Pokals und ausgeschieden gegen den FC Barcelona in der Champions League war der FC Bayern, als Klinsmann im April 2009 die Koffer packte und die Buddhas aus der Geschäftsstelle flogen. Eigentlich auf der Erfolgsspur war Otto Rehhagel. Er führte die Bayern 1996 ins UEFA-Cup-Finale. Kurz davor wurde er gefeuert. Die Trainer-Lorbeeren für den Finalsieg durfte Franz Beckenbauer einfahren.

 

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