Die Entscheidungen des 33. Bundesliga-Spieltags St. Pauli trauert, Gladbach hofft, Frankfurt zittert

Die Mainzer feiern den 3:1 Sieg mit den mitgereisten Fans. Foto: dpa

Abstieg für St. Pauli, Europa League für Mainz und die endgültige Rettung für Stuttgart, Bremen und Köln – der 33. Spieltag hat eine Reihe von Entscheidungen in der Fußball-Bundesliga gebracht.

 

Berlin - Spannend bleibt nach wie vor der Abstiegskampf, wo am kommenden Samstag zwischen Wolfsburg, Gladbach und Frankfurt die Entscheidung fällt, wer als zweites Team absteigt und wer in die Relegation kommt.

Großer Gewinner des Spieltags im Kampf um den Klassenerhalt war Borussia Mönchengladbach, das Freiburg mit 2:0 besiegte und nach drei Siegen in Folge auf Rang 16 vorrückte. Dagegen setzte sich der dramatische Absturz der Frankfurter Eintracht fort. Das Team von Christoph Daum verlor zuhause gegen den 1. FC Köln mit 0:2 und rutschte auf Rang 17 ab.

Köln sicherte sich mit dem Sieg endgültig den Klassenerhalt. Der VfL Wolfsburg schaffte es nicht, sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen. Nach 1:0-Führung unterlag die Mannschaft von Felix Magath zuhause gegen den 1.FC Kaiserslautern noch mit 1:2 und bleibt auf Platz 15.

Mit einer desolaten 1:8-Klatsche gegen den FC Bayern München verabschiedete sich der FC St. Pauli im letzten Bundesliga-Heimspiel der Saison von seinen Fans und aus der Liga. Der Rekordmeister aus München hat nun sogar die Chance, am letzten Spieltag noch auf Platz zwei zu springen und damit die direkte Qualifikation für die Champions League zu schaffen.

Bayer Leverkusen kam zuhause nicht über ein 1:1 gegen den Hamburger SV hinaus. Den Einzug in die Europa League sicherte sich der FSV Mainz 05 mit einem 3:1-Auswärtssieg bei Schalke 04. Konkurrent 1.FC Nürnberg unterlag daheim gegen 1899 Hoffenheim mit 1:2.

Letzte Zweifel am Klassenerhalt räumte Werder Bremen mit einem 2:0-Heimsieg gegen Meister Borussia Dortmund aus, ebenso wie der VfB Stuttgart, der zuhause Hannover 96 mit 2:1 besiegte.

 

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