Die AZ-WM-Kolumne Grüße aus Moskau: Geduldiger, russischer Bär

Beton-Tempel für die Sportpresse: Das Hotel Salut am Stadtrand von Moskau. Foto: AZ, Google

AZ-Sportreporter Patrick Strasser berichtet täglich von seinem Einsatz in Russland. Heute: Die Ankunft mit schwerem Gepäck.

Hallo Russland, sei gegrüßt! (privet)! Der erste Eindruck zählt, oder etwa nicht? Nach der Landung mit dem DFB-Mannschaftsflieger auf dem Moskauer Provinz-Flughafen Wnukowo (Kennzeichen VKO, was angeblich NICHT Vorrunden-K.o. bedeuten soll) begann das Abenteuer WM 2018.

Ab ins Hotel Salut am südwestlichen Stadtrand, in dem die meisten Journalisten aus Deutschland untergebracht sind. Gelegen an der fünfspurigen (in jede Richtung) Stadtautobahn Leninski Prospekt, eine 20-minütige Fahrt vom Moskauer Stadtzentrum entfernt. Meerblick gibt's aus keinem der 1.090 Zimmer.

Das Hotel ist voll mit gefühlt drei Mal so vielen asiatischen Gästen und den farbenfroh-frohen Australiern. 400 Fans, die den Frühstücksraum bekänguruhen. Eine WM ist bunt, Vielfalt regiert. Zum Glück. Aus Erfahrung, schließlich durfte ich als AZ-Reporter bereits von zwei WMs und vier EMs berichten, habe ich zwei große Koffer für solch ein Fünf-Wochen-Turnier.

In einem sind zehn Kilo Geduld, im anderen acht Tüten Toleranz. Alles ausgepackt. Es kann losgehen! Nur die Ruhe. Ich bin ein russischer Bär.

 
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