Die AZ-Fußball-Kolumne Robben und Ribery: (Noch) kein Ersatz in Sicht

Afred Kohlhäufl über Ancelottis Rotation gegen Augsburg. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Ex-Löwen-Profi Alfred Kohlhäufl über die Rotation beim FC Bayern.

 

Dass Carlo Ancelotti bei der momentanen starken Belastung seiner Profis, die im Pokal, der Meisterschaft, der Champions League und bei den verschiedenen Nationalmannschaften alle drei bis vier Tage spielen, dem einen oder anderen Spieler eine Pause gönnen wird, war zu erwarten.

Dass er aber gleich acht Neue bringen würde, war schon überraschend. Es spricht für den guten Zustand seines Kaders, dass kein allzu großer Leistungsabfall zu verzeichnen war.

Der 3:1-Sieg gegen den FC Augsburg war nicht gefährdet und dem Spielverlauf nach auch verdient. Douglas Costa und Franck Ribéry fehlten verletzt, Arturo Vidal, Arjen Robben, Robert Lewandowski und Xabi Alonso wurden geschont. Bei den Bayern stellt sich ohnehin die Frage, wer, wenn Robben und Ribéry, die schon 32 und 33 Jahre alt sind, ihre Karriere beenden, gleichwertig ersetzen kann. Im Spiel gegen Augsburg habe ich noch keinen adäquaten Ersatz entdecken können.

 

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