DFB-Pokal - TSV 1860 gegen Kiel 2:1 gegen Kiel: Okotie rettet schwache Löwen

Matchwinner Rubin Okotie bejubelt mit Marin Tomasov das 2:1 durch Foulelfmeter. Foto: imago

Ohne Stürmer Rubin Okotie hätte dieser Nachmittag zum Debakel werden können. Über lange Strecken mittellose Löwen retten sich gerade so gegen Holstein Kiel mit 2:1 in die zweite Runde im DFB-Pokal.

 

Kiel - Der TSV 1860 München hat nach dem Fehlstart in der Liga die erste Runde des DFB-Pokals mit Mühe und Not gemeistert. Die Mannschaft von Ricardo Moniz gewann am Sonntag bei Drittligist Holstein Kiel mit 2:1 (0:1). Stürmer Rubin Okotie (65./81.) gelang wie schon in der 2. Liga gegen Kaiserslautern ein Doppelschlag. Der Österreicher traf zunächst nach Vorlage von Marin Tomasov per Kopf, dann per Foulelfmeter.

Die angeschlagenen Löwen wurden bereits nach acht Minuten kalt erwischt, als Tim Siedschlag zur Führung traf. Der Kieler verwertete einen tollen Pass des Dänen Mikkel Vendelbo. Keeper Stefan Ortega war herausgelaufen und hatte bei dem Lupfer keine Chance.

Torhüter Gabor Kiraly durfte nach seiner Suspendierung zumindest auf der Bank Platz nehmen. Der abgesetzte Kapitän Julian Weigl blieb in München. Moniz bestimmte Christopher Schindler zum neuen Kapitän und wollte damit ein Zeichen setzen. Doch die Bayern waren vor 8500 Zuschauern in den ersten 45 Minuten läuferisch und kämpferisch unterlegen. Dagegen hatte Trainer Karsten Neitzel die Kieler bestens eingestellt. Siedschlag (50./57.) strömte Torgefahr aus. Einen gefährlichen Freistoß aus 18 Metern lenkte Ortega über die Latte. Erst im Endspurt setzten sich die Gäste mit ihrer Routine durch.

 

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