DFB-Pokal: Effenberg ist für Setzliste DFB: Pokal bleibt wie er ist

Stefan Effenberg ist seit März 2012 im Besitz der DFB-Fußball-Lehrer-Lizenz. Foto: dapd

Stefan Effenberg schlägt eine Setzliste für den DFB-Pokal vor - und blitzt damit bei DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ab.

 

Frankfurt/Main - Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Kritik am Modus des DFB-Pokals zurückgewiesen.

Laut DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wird sich auch zukünftig nichts an der Durchführung des Wettbewerbs ändern. "An diesem Pokal wird nicht rumgebastelt. Der Modus ist so optimal. Wenn wir uns für den Fußball begeistern, weil er so unberechenbar ist, dann dürfen wir nichts ändern", sagte Niersbach.

Der frühere Nationalspieler Stefan Effenberg hatte zuvor in der "Bild"-Zeitung eine Setzliste wie im Tennis gefordert, damit es nicht schon vor dem Finale zu Duellen der Topteams kommen kann. "Das wäre gut für die Spannung", sagte er.

Aktuell stehen sich Rekordmeister FC Bayern und Doublegewinner Borussia Dortmund am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky und ARD) im Viertelfinale gegenüber. Effenberg: "Es ist schade, dass es das Viertelfinale ist und ab dem Halbfinale der Glanz etwas fehlt." Nach Effenbergs Setzliste hätten sich Bayern und Dortmund erst im Finale begegnen können.

Außer Bayern und Dortmund sind im Pokal aus der oberen Hälfte der Bundesliga-Tabelle nur noch der SC Freiburg und der FSV Mainz 05 vertreten, spielen aber ebenfalls gegeneinander.

 

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