München (dpa/lby) - Die schlechten Umfrageergebnisse der CSU in Bayern basieren laut Ministerpräsident Markus Söder auf der von bundespolitischen Themen dominierten öffentlichen Debatte. "Die Dinge, die jetzt im Moment diskutiert werden, haben ja mit Bayern nur sehr wenig zu tun im Grunde genommen", sagte der CSU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am Montag in München. Um in den kommenden fünf Wochen die Zustimmung für die CSU zu verbessern sei Folgendes entscheidend: "Es ist wichtig, dass wir herausarbeiten können, dass es bei der Landtagswahl um Bayern geht, nicht nur um Deutschland."

Für die CSU sei es im Wahlkampf wichtig, dass die Menschen erfahren, dass es Bayern besser geht als allen anderen. "Bayern zeigt, wie es besser gemacht werden kann. Wir empfehlen uns als das bessere Modell für Deutschland", betonte Söder. Mit Blick auf die seit Wochen schlechten Umfragen der CSU mit Werten um die 36 Prozent und mit Verweis auf die Bundestagswahl 2017 betonte Söder: "Wir haben doch im letzten Jahr ein einziges Demoskopiedesaster erlebt, keine einzige Umfrage hat das Ergebnis widergespiegelt. Auch bei der Wahl in Schweden am Wochenende hätten die Umfragen danebengelegen. "Entscheidend ist, die Stimmung, die man bei der Bevölkerung hört, und was die Menschen von einem erwarten", betonte Söder.