Berlin - Geringverdiener mit einem Einkommen auf Niveau des Mindestlohns verdienen ab 1. Januar 35 Cent mehr pro Stunde. Die gesetzliche Lohnuntergrenze wird von 8,84 Euro brutto auf 9,19 Euro angehoben. Die Gewerkschaften pochen auf einen späteren deutlich stärkeren Anstieg. Finanzminister Olaf Scholz hatte sich bereits im Oktober für 12 Euro Mindestlohn ausgesprochen. Hiervor warnen die Arbeitgeber. Ab dem 1. Januar 2020 beträgt der Mindestlohn brutto 9,35 Euro je Arbeitsstunde.