Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel will den seit Tagen andauernden Streit darüber beenden, ob es in Chemnitz "Hetzjagden" auf Ausländer gab oder nicht. Im Bundestag sagte sie: Begriffliche Auseinandersetzungen, ob es jetzt Hetze oder Hetzjagd sei, helfen wirklich nicht weiter. Sie zeigte Verständnis für empörte Bürger, die nach der tödlichen Messerattacke auf einen 35-Jährigen in der sächsischen Stadt protestiert hatten. Merkel betonte aber, diese Emotionen könnten keine "Entschuldigung für menschenverachtende Demonstrationen" sein.