Berlin - Die Bundesländer lehnen die Gewerkschaftsforderung nach einer sechsprozentigen Lohnerhöhung ab. Bei einer Inflationsrate von etwa zwei Prozent sei dies "völlig überzogen", erklärte der Verhandlungsführer der Länder, Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz. "Auch wenn die Steuereinnahmen noch stabil sind, gibt es doch erste Anzeichen eines Abschwungs", warnte Kollatz. Die Gewerkschaft Verdi und der dbb Beamtenbund hatten zuvor ihre Forderungen für die Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder vorgestellt.