Deutschland gegen Frankreich in Rio Mythos Maracanã: Ein legendäres Stadion

Überwältigende Atmosphäre. Das Maracana in Rio de Janeiro. Foto: imago

Am Freitag betreten die DFB-Kicker zum ersten Mal den heiligen Rasen des Maracanã-Stadions in Rio - einer der geschichtsträchtigsten Fußball-Tempel der Welt. Ein Überblick.

 

Rio de Janeiro – Die deutsche Nationalmannschaft tritt bei der Fußball-WM in Brasilien an diesem Freitag erstmals im legendären Maracanã-Stadion an. Die auch kurz "Maraca" genannte Arena ist einer der berühmtesten Fußball-Tempel der Welt. "Maracanã ist ein Mythos", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach kürzlich über die riesige Spielstätte. Gewinnt das Team von Bundestrainer Joachim Löw am Freitag (18.00 Uhr/MESZ/ARD) das Viertelfinale gegen Frankreich, besteht die Chance, dass Kapitän Philipp Lahm & Co. noch einmal nach Rio zurückkehren. Denn dort steigt am 13. Juli auch das WM-Endspiel.

Bei der ersten Fußball-Weltmeisterschaft am Zuckerhut unterlag der Gastgeber 1950 im Maracanã Uruguay mit 1:2 - bis heute ein nationales Trauma. Auch Rio durchbrach bei den Umbaukosten für die Arena die Schallmauer von einer Milliarde Reais (rund 330 Millionen Euro). Wiedereröffnet wurde das Maracanã im April 2013 nach einer Sanierungszeit von zwei Jahren und acht Monaten. Es hat ein Fassungsvermögen von 75 117 Plätzen, kein Stadion in Brasilien ist größer. Fünf WM-Spiele sahen die Zuschauer dort bereits, zuletzt das Achtelfinale Kolumbien gegen Uruguay.

Die Zuschauer der ersten Reihe trennen lediglich 14 Meter vom "heiligen" Rasen in Rio. Vier jeweils fast 100 Quadratmeter große Bildschirme halten die Fans während des Spiels auf dem Laufenden.

 

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