Berlin - Die AfD gerät im Europawahlkampf wegen des Führens eines Professorentitels durch ihren Kandidaten Gunnar Beck in die Kritik. Obwohl der 53-Jährige sein Verhalten als "juristisch einwandfrei" rechtfertigte, zog die Partei Konsequenzen: Sie strich auf ihrer Internetseite mit den Kandidaten zur Europawahl den Professoren- und auch gleich den Doktortitel von Beck. Der Deutschlandfunk hatte zuvor berichtet, Beck habe sich auch im November vergangenen Jahres beim Listen-Parteitag der AfD zur Europawahl als "Professor" vorgestellt. Dies sei er aber gar nicht.