Der Star im Interview Jan Josef Liefers verteidigt seinen "Tatort" aus Münster

Momentan weiß man nicht so recht, ob man vom Schauspieler oder vom Musiker Jan Josef Liefers reden muss. Fest steht allerdings, dass dem Mann ein spannender Herbst bevorsteht, denn sowohl sein erstes Album, als auch ein neuer "Tatort" aus Münster sind am Start.

 

Jan Josef Liefers (50 "Mann tut, was Mann kann") ist vielen Deutschen vor allem wegen seiner Paraderolle als Professor Boerne im Münsteraner "Tatort" an der Seite von Axel Prahl (54, "Alles inklusive") ein Begriff. Obwohl Liefers/Prahl eines der beliebtesten Tatort-Duos überhaupt sind, müssen sie sich wegen der vergleichsweise witzigen Art oft mit dem Stempel Klamauk-"Tatort" oder "Tatort light" herumärgern. Im Gespräch mit dem Magazin "Gala" verteidigt Liefers nun seine Rolle.

"Dem stimme ich nicht zu. Da ist Klamauk dabei, aber nicht nur. Auch der Mond hat eine helle und eine dunkle, eine abgewandte Seite, die man nicht sieht. Ich mag am liebsten Drehbücher, die das erahnen lassen", so der Schauspieler. Obwohl vom "Tatort" aus Münster im September eine neue Folge ausgestrahlt wird, liegt Liefers' Fokus momentan eher auf seiner Musikkarriere.

Denn in ihm steckt nicht nur der biedere Boerne, sondern auch der Musiker Jan Josef Liefers, der mit seiner Band Radio Doria am 12. September das erste Album veröffentlicht. Ihm dürfte natürlich klar sein, dass er sich dem Vorurteil aussetzt, nur ein weiterer Schauspieler zu sein, der als Hobby eine Musikkarriere startet.

Doch dagegen wehrt sich der 50-Jährige energisch: "Ich bin weder ein ausgebildeter Sänger, noch hat mir der liebe Gott in den Hals gepinkelt. Ich akzeptiere die Möglichkeiten meiner Stimme, und mit denen erzähle ich Geschichten. Ich bin kein Caruso, kein Steven Tyler, aber immerhin Jan Josef." Fest steht auf jeden Fall: Jan Josef Liefers steht ein ereignisreicher Herbst bevor.

 

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