Der Stadtspaziergänger Eisbachwelle: Einfach mal abtauchen

Gehört beim Surfen einfach dazu: Nach jedem wilden Ritt auf der Welle folgt am Ende – gewollt oder ungewollt – der Abstieg vom Board. Foto: Sigi Müller

Während die Stadt schwitzt und stöhnt, gibt es einen Platz, an dem die Gluthitze perfekt auszuhalten ist: die Welle im Eisbach.

Lehel - Er will jetzt gar nicht mehr weichen, der rekordhitzeverdächtige Hochsommer, dessen Temperaturen sich längst an Marken weit jenseits der 30 Grad orientieren.

Unter dem Schreibtisch stehen die Füße in der obligatorischen Wasserschüssel, die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren. München stöhnt und schwitzt.

Ist es nicht ein großer Luxus, zu entscheiden, ob man den Schatten oder die Sonne vorzieht – und einem diese Entscheidung nicht durch schlechtes Wetter abgenommen wird?

Einer der schönsten und kühlsten Plätze in dieser Zeit ist der Eisbach, und an diesem die berühmte Welle. Viele Surfer tummeln sich auf ihr, noch mehr Zuschauer auf der Brücke und am Bach.

Da sieht man wahre Virtuosen auf den Brettern, aber auch den Einen oder Anderen, der sehr schnell Bekanntschaft mit den kühlen Fluten macht. Tja, einfach mal abtauchen – keine ganz schlechte Idee bei dieser Hitze.

In diesem Sinne: eine schöne Woche!

Ihr Sigi Müller

 

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