Der Produzent und Komponist würde wieder antreten Ralph Siegel: "Nach dem ESC ist vor dem ESC!"

Für Ralph Siegel und die Sängerin Valentina Monetta aus San Marino reichte es beim diesjährigen Eurovision Song Contest nur für den 24. Platz. Doch trotz einer gewissen Enttäuschung hat der Musikproduzent nichts als Lob für die Gewinnerin Conchita Wurst übrig - und kann sich auch vorstellen, schon nächstes Jahr wieder beim ESC anzutreten, wie er spot on news verrät.

 

Kopenhagen - Zum 20. Mal war Ralph Siegel (68) beim Eurovision Song Contest vertreten - mit der Sängerin Valentina Monetta (39, "Sensibilita") aus San Marino, die von Siegel am Klavier begleitet den Song "Maybe" zum Besten gab. Am Ende reichte es nur für den 24. Platz. Die Nachrichtenagentur spot on news hat bei Siegel nachgefragt, wie enttäuscht er über die maue Platzierung ist. "Zunächst einmal muss man sagen, dass San Marino zum ersten Mal überhaupt im Finale des Eurovision Song Contest vertreten war. Das war ja schon beinahe geschichtsträchtig. Wir haben unglaublich viel positive Resonanz bekommen."

Ein bisschen Enttäuschung bleibt dennoch zurück: "Natürlich ist es nun nicht so ausgegangen, wie wir uns das erhofft hatten. Wir waren mit unserem Lied sehr anspruchsvoll - vielleicht zu anspruchsvoll. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir eine unglaubliche starke Konkurrenz hatten."

Allen voran die österreichische Gewinnerin Conchita Wurst, über die Siegel nur Positives zu sagen hat. "Phänomenal" nennt er die Darbietung des Travestiekünstlers. "Eine großartige Künstlerin. Großartig, was Thomas Neuwirth mit dieser Kunstfigur leistet. Da kann man nur gratulieren!"

Das Thema ESC ist für den Produzenten übrigens noch lange nicht abgehakt - auch nicht aus deutscher Sicht, selbst wenn es hierbei Enttäuschungen gab. "Ich habe in den letzten Jahren einiges angeboten, das letztendlich vom NDR beziehungsweise von deren Redakteuren abgelehnt wurde. Das ist natürlich schade. Aber ich bin Komponist und werde weiter komponieren. Und wenn sich ein Künstler findet, der mit mir zum ESC will, dann bin ich sofort dabei." Eventuell werde man ihn schon im nächsten Jahr wieder in Österreich sehen. "Ich sage immer: Nach dem ESC ist vor dem ESC!"

 

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