Dementi des FC Bayern Keine Nachzahlung im Fall Sanches an Benfica

Renato Sanches (Dritter von rechts) kam beim 6:0 in Wolfsburg 15 Minuten zum Einsatz, wurde für Thiago eingewechselt. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der FC Bayern hat Meldungen dementiert, nach denen der alte und neue deutsche Meister beim nächsten Pflichtspieleinsatz von Renato Sanches eine Nachzahlung in Höhe von fünf Millionen Euro an dessen Ex-Klub Benfica Lissabon entrichten muss.

München - Richtigstellung vom FC Bayern: Der deutsche Rekordmeister widerspricht Medienberichten, der Klub müsse beim nächsten Pflichtspieleinsatz von Renato Sanches eine Nachzahlung in Höhe von fünf Millionen Euro an dessen früheren Verein Benfica Lissabon leisten.

Dazu stellt der FC Bayern in einer Mitteilung auf der Vereinswebsite fest: "Diese Darstellung ist falsch. Weder ist eine Nachzahlung beim nächsten Einsatz von Renato Sanches fällig noch in einem der darauffolgenden Spiele. Darüber hinaus wird der FC Bayern keine Informationen zu Vertragsinhalten bekannt geben."

Die portugiesische Zeitung Record hatte berichtet, dass fünf Millionen Euro fällig werden, sollte der Europameister in mindestens 25 Pflichtspielen der Saison 2016/2017 auf dem Platz stehen. Grund dafür sei ein Vertragsdetail des im Sommer 2016 unterschriebenen Kontrakts.

Die bislang 35 Millionen gezahlten Euro könnten sich durch Bonus Zahlungen auf bis zu 80 Millionen erhöhen. Sollte Sanches im Trikot des Rekordmeisters jemals für den Weltfußballer nominiert sein, müsste der FCB rund zehn Millionen an Benfica zahlen. Bei einem Gewinn kämen 20 weitere dazu.

Renato Sanches kam in seinen bisherigen 25 Einsätzen auf nur 830 von 2.250 insgesamt gespielten Minuten.

 

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