DEL-Viertelfinal-Gegner Pre-Playoffs: Der EHC sitzt im Wartezimmer

Die Spieler des EHC Red Bull München wollen bald wieder jubeln. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven oder Straubing Tigers: Das sind die möglichen Gegner der Red Bulls im Viertelfinale. EHC-Coach Jackson: "Ich denke immer an Eishockey."

München - Seinen Spielern hat Don Jackson bis Mittwoch frei gegeben. Akkus aufladen, Wehwehchen auskurieren. Doch sich selber gönnt der Trainer des EHC Red Bull München keine Pause: "Für mich ist jeder Tag ein Arbeitstag. Ich denke immer an Eishockey."

Doch die EHCler befinden sich erst mal im Wartezimmer. Für sie geht es erst am 7. März im Viertelfinale los. Der Gegner des EHC, der sich am letzten Spieltag an die Tabellenspitze geschossen hat, wird in den am Mittwoch startenden Pre-Playoffs ermittelt.

Ingolstadt hat es in der Best-of-three-Serie mit Bremerhaven zu tun. Berlin muss gegen Straubing ran. Bis auf Ingolstadt, das als bestplatziertes Team der Hauptrunde nicht auf München in den Viertelfinals treffen kann, ist jeder Gegner möglich.

EISBÄREN BERLIN
Das alte Team von Jackson, mit dem er fünf Mal den Titel holen konnte, war die Enttäuschung der Saison. Der Anspruch ist ein ganz anderer. Das haben auch die neuen Bosse klar gemacht. In Zukunft werden die Eisbären vom NHL-Klub Los Angeles Kings mitgelenkt. Beide Vereine gehören der Anschutz Entertainment Group. "Wir wollen Meister werden - jedes Jahr", sagte der neue Mann im Aufsichtsrat, Ex-NHL-Star Luc Robitaille. "Sie sind besser als der Tabellenplatz aussagt", erklärte Jackson, dessen Team alle vier Partien der Saison aber gewinnen konnte.

FISCHTOWN PINGUINS BREMERHAVEN
Der Aufsteiger hat eine tolle Saison gespielt und Meister EHC in zwei der vier Partien besiegen können. Das Klubmotto, das in der Unkleidekabine an der Wand steht, lautet: "Spiel hart oder fahr nach Hause!" Genauso agiert die Truppe von Trainer Thomas Popiesch. "Man muss Bremerhaven gratulieren", sagte Jackson, "gegen sie muss man um jeden Meter, jeden Puck kämpfen."

STRAUBING TIGERS
Die Niederbayern haben dem EHC erst durch das 4:1 in Mannheim am letzten Spieltag die Tabellenführung beschert. Dafür hatte Sponsor Hacker-Pschorr einen halben Lastwagen Bier ausgelobt. München siegte zwei Mal (7:1, 5:1), verlor zwei Mal gegen die Tigers (2:6, 2:3 n.V.). Straubing ist "eine eklige Mannschaft", erklärte Berlins Ex-Nationalspieler Florian Busch. Und Jackson meinte: "Jedes Spiel gegen Straubing ist intensiv."

 

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