Defensivspieler des FC Bayern begehrt Jan Kirchhoff: Nürnberg? Schalke? Frankfurt?

Jan Kirchhoff wechselte im Sommer 2013 vom FSV Mainz 05 zum FC Bayern München. Foto: Rauchensteiner / Augenklick

Jan Kirchhoff ist beim FC Bayern München nur Reservist. Bayern könnte sich ein Ausleihgeschäft vorstellen - Interessenten gibt's genug.

München - Nein, zufrieden ist er nicht mit seinem ersten Halbjahr beim FC Bayern München. Jan Kirchhoff ist angetreten, um zu lernen, das schon, aber er spielt zu wenig. 155 Einsatzminuten für den Neuzugang unter Pep Guardiola - das reicht kaum, um sich weiter zu entwickeln.

Obwohl Kirchhoff sich noch gar nicht geäußert hat, steht nun ein Ausleihgeschäft im Raum. "Wir müssen das überlegen", sagte Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. "Für junge Spieler ist es ja immer wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Auf seiner Position kommt im Januar Bastian Schweinsteiger zurück, es wird also noch schwieriger für ihn."

Interessenten für Kirchhoff gibt's angeblich genug: "Es ist richtig, dass es Klubs gibt, die sich um Jan bemühen", sagte Rummenigge.

Der 1. FC Nürnberg hat sich als erster vorgewagt. "Das ist ein Name, der auf unserer Liste steht", sagte Trainer Gertjan Verbeek, sucht aber eigentlich eher nach einem Spieler, der neben defensiven Mittelfeld und Innenverteidiger auch Rechtsverteidiger spielen kann - da hat der schlaksige Kirchhoff (1,95 m) keine Erfahrung.

Neben dem Club sollen laut "Bild" aber auch Eintracht Frankfurt und der FC Schalke 04 interessiert sein. "Ja, wir brauchen einen Sechser", sagte S04-Sportvorstand Horst Heldt. Schalke ist dort von Verletzungen gebeutelt. Und Frankfurt - übrigens Kirchhoffs Jugendverein - lässt zu viele Gegentore durch die Mitte zu. Passt ja eigentlich. Oder?

 

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