Debatte um Transferfenster Bayern-Boss Rummenigge will englische Zustände

Spricht sich für eine Verkürzung der Transferperiode aus: Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. Foto: imago/Eibner

In England schließt das Transferfenster an diesem Donnerstag. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hält für die Bundesliga eine Verkürzung der Transferperiode für vorteilhaft: "Einen Monat zu lang."

München - Karl-Heinz Rummenigge hat mal wieder gesprochen. Der Vorstandsboss des FC Bayern macht sich für eine kürzere Wechselperiode stark.

In England etwa schließt das Transferfenster an diesem Donnerstag. "Aus Sicht des FC Bayern ist das ein Vorteil. Ich halte es grundsätzlich für eine interessante Alternative, wenn die Liga beginnt, dass der Transfermarkt dicht ist", sagte der Vorstandschef des deutschen Relordmeisters bei RTL Nitro. (Hier gibt's alle Gerüchte zum FC Bayern im AZ-Transfer-Blog

Rummenigge über Transferfenster: "Oft diskutiert"

Nach dem Ende der Wechselzeit in England fehlt die finanzstärkste Liga auf dem Transfermarkt als Käufer. Verkaufen darf die Premier League noch bis zum 31. August. "Persönlich würde ich es auch sehr begrüßen, wenn wir ein kürzeres Transferfenster hätten. Drei Monate sind definitiv einen Monat zu lang", führte Rummenigge aus. (Das sagt Rummenigge über weitere Transfers der Bayern)

"Wir haben das in Europa oft diskutiert – die großen Klubs waren dafür, wer dagegen war, waren die kleinen Vereine. Die haben argumentiert, dass sie, wenn sie sich nicht für die Europa- oder Champions-League qualifiziert haben, aus finanziellen Gründen Spieler verkaufen müssen, und die haben sich dann durchgesetzt auch bei der UEFA", meinte der 62-Jährige.

Wie in der Premier League schließt auch das Transferfenster in Italien früher: Am 17. August ist dort - wie auch in England - Schluss mit Neuzugängen. Deutschland, Spanien und Frankreich beenden ihre Transferperioden am 31. August.

 

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