Debatte um Gerhard Poschner Wettberg: "Auch Basha muss zurücktreten"

Karsten Wettberg fordert die Ablösung von Noor Basha: Foto: ME

Karsten Wettberg findet deutliche Worte zur aktuellen Krise der Löwen. "1860 ist eine Lachnummer", meint der Kult-Trainer, der nicht nur die Ablösung von Gerhard Poschner fordert, sondern auch die von Noor Basha.

 

München - Trotz der sportlichen Last-Minute Rettung geht's beim TSV 1860 weiter drunter und drüber. Nach der dürftigen Spielzeit 2014-2015 eskaliert der Machtkampf zwischen Präsdium und Investor Hasan Ismaik. Am Samstag deutete Präsident Mayrhofer seinen Rücktritt an, hunderte Löwen-Fans zogen zur Geschäftsstelle und forderten dort lauthals den Rauswurf von Sportdirektor Gerhard Poschner, während im Hintergrund intensiv über eine Verpflichtung von Felix Magath nachgedacht wird.

Beim Protestzug geriet auch Investorenvertreter Noor Basha, der weiterhin von der Arbeit Poschners überzeugt ist, ins Visier. "1860 muss ein Original sein. 1860 ist eine Lachnummer. Nicht nur Poschner, auch Basha muss weg", forderte Kult-Trainer Karsten Wettberg kurzerhand, der sich in Rage redete: "Ich hab nichts gegen den Noor Basha, aber ich hab noch nie einen Menschen gesehen, der so wenig Ahnung von Fußball hat."

Wettberg könnte sich auch den Einstieg eines neuen Investors vorstellen. "Ich glaube schon, dass Hilfe da wäre".

Doch es könnte auch ohne die Übernahme eines anderen Investors gehen: Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung scheint Investor Ismaik nach langer Funkstille wieder gesprächsbereit zu sein, auch in Sachen Gerhard Poschner.

Das könnte bedeuten, dass Ismaik und dessen Statthalter Noor Basha, - bisher Fürsprecher von Poschner - der Entlassung des Sportchefs zugestimmt hat. Es könnte aber auch bedeuten, dass alle Parteien eine gemeinsame Lösung mit Poschner erarbeiten. Zweitere Lösung würde laut Initiator Franz Hell bei der Mitgliederversammlung am 21. Juni zu großem Widerstand führen.

 

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