Beschallung am Morgen Evakuierungs-Durchsage am Stachus: Das steckt dahinter

Das Untergeschoss am Stachus. Foto: imago/Action Pictures

Eine Durchsage am Stachus am Donnerstagmorgen fordert die Menschen auf, den Bahnhof zu verlassen. Und das wohl über eine Stunde lang. Was war denn da los?

München - Am Donnerstagmorgen schallte über längere Zeit die immergleiche Durchsage durch das Untergeschoss am Stachus: Die Menschen wurden in der automatischen Mitteilung aufgefordert den Bahnhof zu verlassen und an die Oberfläche zu gehen. Wie kam es dazu? 

Wie die MVG bestätigt wurde um 9.37 Uhr in einem Backshop im Zwischengeschoss des Stachus eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Ursache war laut MVG-Sprecher Matthias Korte kein Feuer sondern nichts als heiße Luft aus einem Backofen.

Mit der Brandmeldeanlage wurde auch die automatische Evakuierungs-Durchsage ausgelöst. Laut MVG wurde der Alarm bereits zehn Minuten später abgestellt, nachdem die Feuerwehr sich davon überzeugt hatte, dass alles in Ordnung ist. Das Abstellen hätte eigentlich auch die Lautsprecher zum Schweigen bringen sollen, doch das passiere offenbar erst sehr viel später: Passanten am Stachus berichteten einem AZ-Reporter gegen 11 Uhr, dass die Durchsage nun schon seit mehr als einer Stunde zu hören sei. Auch in der S-Bahn war die Durchsage nach 11 Uhr noch zu hören. 

Die Sperrung am Hauptbahnhof am Mittwochabend hingegen war durchaus ernst zu nehmen. Die Polizei gab erst nach mehr als einer Stunde Entwarnung.

 

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