Das Leben ist zu kurz Til Schweiger im Arthouse-Melodram? "Das wird nicht passieren"

Til Schweiger und Fahri Yardim sind nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde. Wenn Yardim sich jedoch eines Tages als Regisseur eines sperrigen Arthouse-Projekts versuchen würde, würde er auf Schweiger als Darsteller verzichten müssen.

 

Als der Hamburger "Tatort" gecastet wurde, war Til Schweiger (52, "Honig im Kopf") sofort klar, wen er als Ermittler an seiner Seite haben wollte. Fahri Yardim (35, "Almanya") sei kein Wunsch gewesen, "er war eine glasklare Forderung", wie Schweiger im gemeinsamen Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte. "Neben der Tatsache, dass er mein Freund ist, und ich meine Arbeitszeit gern mit Freunden verbringe, ist er ein sensationeller Schauspieler", begründete er.

Yardim findet ebenfalls lobende Worte für seinen Kollegen: "An Til schätze ich besonders, dass ich in mir eine Freude, eine Anziehungskraft spüre, wenn wir uns wiedersehen. Egal wie viel Zeit dazwischen lag. Ich habe dann einfach Lust, mit ihm zu lachen", sagte er dem Blatt. Kennengelernt hatten sie sich vor zehn Jahren beim Dreh der Komödie "Wo ist Fred". "Ich war ein unbeschriebenes Blatt und habe auf den großen Til Schweiger geschaut", sagte Yardim heute darüber.

So groß die Bewunderung privat wie beruflich zwischen den beiden Schauspielern auch ist, scheinen ihre Geschmäcker mitunter doch auseinanderzugehen. Als Yardim anmerkte, er würde Schweiger gerne mal "in einem Arthouse-'Ich gehe achteinhalb Minuten durchs Industriegebiet'-Melodram" sehen würde, antwortete der: "Das wird nicht passieren." Offenbar nicht einmal, wenn Yardim sich selbst als Regisseur hinter die Kamera stellen würde, denn: "Das Leben ist einfach zu kurz."

 

 

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