Das Lazarett des EHC Hoffen auf Petermann

Wann kommt Felix Petermann zurück? Foto: Rauchensteiner/Augenklick

MÜNCHEN Manager Christian Winkler formt den Zeigefinger und Daumen zu einer Null. Das ist seine Antwort auf die Frage, wie viele Spieltage der EHC München in dieser Saison einen kompletten Kader zur Verfügung hatte. „Unser Verletzungspech war wirklich unfassbar”, sagte der Manager des EHC vor dem Spiel gegen Adler Mannheim (bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht begonnen). Und Coach Pat Cortina fügt an: „Wir brauchen in der jetzigen Situation, wo es um die Qualifikation für die Pre-Playoffs geht, jeden Mann.”

 


Immerhin einen kann er wieder zurückbegrüßen: Kevin Lavallee. Der Verteidiger meldete sich nach seiner schweren Gehirnerschütterung von Anfang Januar nun wieder fit. Doch ansonsten ist das EHC-Lazarett weiter groß.



Ry an Ready: Vor einer Woche erlitt der zweitbeste Scorer des EHC einen Innenbandriss im Knie. „Wir müssten es schon ins DEL-Finale schaffen, damit Ryan uns in der Saison noch helfen kann”, sagt Winkler.



Brandon Dietrich: Im Oktober erlitt der Stürmer einen Kreuzbandriss im Knie, frühestens Mitte März kann er wieder aufs Eis. Comeback in dieser Spielzeit ausgeschlossen.



Neville Rautert: Ist nach seiner dritten schweren Gehirnerschütterung seit Dezember krankgeschrieben. Kommt in dieser Saison definitiv nicht zurück.


Daniel Hilpert: Im September erlitt er einen Knorpelschaden im Knie, er trainiert wieder leicht mit. Ein Comeback ist fast ausgeschlossen.



Felix Petermann: Wurde im Dezember an der Schulter operiert, Mitte März soll er wieder fit sein. Winkler: „Felix ist für das Team sehr wichtig. Er wird uns gleich weiterhelfen.”

 

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