Das Ende des Zehnenders: Toter Hirsch am Irschenberg

Das traurige Ende des Zehnenders: Der tote Hirsch auf der A8 am Irschenberg.Foto: Reisner Quelle: Unbekannt

IRSCHENBERG - Rehe, Dachse, Hasen, Füchse, Hunde, Katzen, Vögel, Hühner und sogar Biber hat es hier schon erwischt. Immer wieder geraten Tiere, die die A8 auf dem Irschenberg passieren wollen, unter die Räder vorbeifahrender Autos und Lastwagen. Und jedes Mal rücken die Beamten der Autobahnpolizei Rosenheim aus und schleppen sie von der Fahrbahn.

 

Am Freitagmorgen aber kam es zu einer tragischen Premiere: Gegen 3.30 Uhr lag ein kapitaler Rothirsch auf der Überholspur in Richtung Salzburg. Ein Lastwagen muss ihn wohl beim Überqueren gerammt haben – der etwa 200 Kilogramm schwere Zehnender wurde sofort getötet.

Dass sich ein ausgewachsener, freilebender Hirsch auf die Autobahn verirrt, kommt laut Autobahnpolizei sehr selten vor, weil die Tiere normalerweise in den Bergen leben.
Das Tier wurde wohl von einem Lastwagen erfasst. Der Fahrer, dessen Fahrzeug an der Front beschädigt sein muss, hat den Unfall allerdings nicht gemeldet. Er war auch nicht mehr vor Ort, als die Beamten eintrafen.

Die hatten aber schon genug Mühe damit, den Hirsch quer über die Fahrbahn auf den rechten Seitenstreifen zu ziehen. Dort lud ihn ein Kran auf einen Lastwagen – und der brachte ihn zum zuständigen Jagdpächter.

 

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