Dank DNA-Spuren Automaten manipuliert: Trickreicher Dieb identifiziert!

Durch die Automaten-Manipulation konnte das Kleingeld nicht mehr erkannt werden. (Symbolbild) Foto: dpa

Die Manipulation von mindestens acht Süßgkeiten-Automaten im Münchner Stadtgebiet liegt gut vier Monate zurück. Jetzt wurde der trickreiche Betrüger anhand von DNA-Spuren identifiziert.

 

München - Die Automaten an verschiedenen Münchner U-Bahn-Haltestellen wurden von Ende Janar bis Anfang Februar manipuliert. Dabei ging der Dieb mit einer äußert ausgeklügelten Variante vor. Der Mann hatte eine klebrige Flüssigkeit in den Münzeinwurf angebracht, wodurch der Münzprüfer überlistet wurde, der das Geld nicht mehr erkennen konnte und so wieder ausgeworfen wurde.

Das ausgeworfene Münzgeld sammelte er in einem Karton, den er mit Kaugummi im Ausgabeschacht angebracht hatte. Später kehrte er dann zu den Automaten zurück, entfernte den Karton und gelangte so in den Besitz des Münzgeldes.

Im Zuge der Ermittlungen konnten an mehreren Automaten tatrelevante Spuren gesichert werden. Eine dieser Spuren führte jetzt zu einem Treffer in der DNA-Datenbank. Bei dem Täter handelt es sich um einen 40-jährigen Mann, dem insgesamt acht "Automaten-Fälle" zuzuordnen sind.

Eine Vernehmung war bisher jedoch nicht möglich, da der Aufenthalt des Mannes derzeit nicht bekannt ist.

 

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