Daheim gegen Krefeld EHC will mit harter Arbeit zurück an die Spitze

Jetzt heißt es aufstehen: Die Münchner Daryl Boyle, Michael Wolf und Jon Matsumoto (von links) haben gegen Krefeld einiges vor. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Afterwork-Spieltag in der DEL: Der EHC Red Bull München empfängt am Donnerstag die Krefeld Pinguine. "Wir wollen wieder in die Spur finden", sagt EHC-Stürmer Frank Mauer.

München - Es ist fast schon ein ungewohntes Gefühl für die Spieler des EHC Red Bull München: Zum ersten Mal seit Oktober gehen sie heute (19.30 Uhr/Olympiaeisstadion) gegen die Krefeld Pinguine nicht als Tabellenführer in ein Heimspiel.

Ein Zustand, der sich schnellstmöglich wieder ändern soll. Vor allem aber soll wieder Konstanz in die Leistungen einkehren, denn im Jahr 2017 setzte es bisher fünf Niederlagen in acht Spielen.

"Wir versuchen, zurück in die Spur und zu unserem Spiel zu finden", sagte Stürmer Frank Mauer. Nach dem 6:2-Sieg am Sonntag in Schwenningen sei man dabei "auf einem guten Weg".

Verteidiger Daryl Boyle fügte an: "Natürlich sind wir enttäuscht darüber, wie es zuletzt oft lief, aber das zieht uns nicht runter. Wir arbeiten weiter hart an uns."

Mit harter Arbeit zurück an die Spitze - dieses Motto passt ganz gut zum heutigen Spiel, denn der EHC lädt gegen Krefeld zum Afterwork-Spieltag. Der Gegner kämpft derzeit um seine letzte Chance auf die Playoff-Teilnahme, unter dem neuen, alten Trainer Rick Adduono gab es zuletzt drei Siege in Folge.

"Sie spielen wieder mit mehr Selbstvertrauen, aber wenn wir unser Spiel spielen, sind wir die bessere Mannschaft", meint Mauer. Und Jungstar Dominik Kahun sagt nach zuletzt zwei Heimniederlagen: "Wir wollen mal wieder zu Hause gewinnen. Wenn wir so weitermachen, wie wir in Schwenningen aufgehört haben, wird das schon klappen."

Das tat es auch in der bisherigen Saison, dreimal gewann der EHC gegen Krefeld, holte beim 6:4 daheim sogar einen 0:3-Rückstand auf. "Wir hatten schon Erfolg gegen sie, ich sehe keinen Grund, warum das nun anders sein sollte", meint Trainer Don Jackson.

 

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