Dänischer Nationalkeeper Mainz holt Lössl und witzelt über St. Pauli

Der Däne Jonas Lössl kommt von EA Guingamp. Foto: dpa

Bundesligist 1. FSV Mainz 05 hat den dänischen Nationaltorwart Jonas Lössl als Nachfolger von Loris Karius unter Vertrag genommen. Auf seinem englischen Twitter-Account nahm der Klub den Zweitligisten FC St. Pauli auf die Schippe. Was dahinter steckt.

 

Mainz - Der FSV Mainz 05 hat den dänischen Nationalkeeper Jonas Lössl verpflichtet. Das teilte der Klub am Donnerstag mit.

Der 27-Jährige vom französischen Erstligisten EA Guingamp erhält bei den Rheinhessen einen Dreijahresvertrag bis 2019 und tritt die Nachfolge des zum FC Liverpool abgewanderten Stammtorhüters Loris Karius an.

"Wir hatten schon in der Rückrunde der vergangenen Saison ein Auge auf Jonas geworfen. Das Gesamtpaket aus seinen Leistungsdaten, seiner Ausstrahlung und seiner Persönlichkeit hat uns sehr überzeugt. Er ist ein gestandener Torhüter, dem wir dennoch weitere Entwicklungsschritte zutrauen", sagte FSV-Trainer Martin Schmidt über den 1,95-Meter-Hünen.

Der in Kolding geborene Lössl, der im März 2016 zu seinem ersten Nationalmannschafts-Einsatz für "Danish Dynamite" kam, war 2014 vom FC Midtjylland nach Frankreich gewechselt.

Auf seinem englischen Twitter-Account witzelte der FSV in Richtung FC St. Pauli und montierte dessen Trainer Ewald Lienen ins Bild.

 

Die Mainzer schrieben zu dem Foto: "Es war nett von Ewald Lienen, dass er auftauchte, um unseren Neuzugang zu begrüßen." Doch die Mainzer hatten Lienens Gesicht offensichtlich nur reinmontiert.

Wie schon Zweitligist FC St. Pauli: Die Hamburger hatten mit der Verkündung seines Neuzugangs Marvin Ducksch für Lacher und Aufsehen gesorgt: Auf seiner Homepage zeigte der Verein ein Bild von Ducksch neben Thomas Meggle (Geschäftsleiter Sport) und Lienen veröffentlicht.

Erst auf den zweiten Blick fiel aber auf, dass es sich dabei gar nicht um den Trainer handelt, sondern um einen Mann, der eine Lienen-Maske trug. Was klubintern übrigens so mit Lienen abgesprochen war...

 
 

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