Dachau Gezeichnete Beweise in KZ-Gedenkstätte

Aquarell von Georg Tauber zur Situation der „vergessenen Opfer“, 1946. Foto: Georg Tauber

In Dachau werden die Zechnungen des KZ-Überlebenden Georg Tauber zum ersten Mal öffentlich gezeigt. „Beweise für die Nachwelt“ zeigt über 60 Werke.

Dachau - Der Dachau-Überlebende Georg Tauber († 1950) zeichnete den gewaltsamen Alltag im Konzentrationslager Dachau, die Ankunft der US-Truppen und das Leben im Lager nach der Befreiung. Damit wollte er für die Nachwelt Beweise schaffen für die Verbrechen der SS.

Am Freitag lädt die Gedenkstätte ein zur Eröffnung der Sonderausstellung „Beweise für die Nachwelt“ mit über 60 Werken von Tauber, die erst vor fünf Jahren im Nachlass eines ehemaligen Mithäftlings entdeckt wurden. Sie werden das erste Mal öffentlich gezeigt.


Sonderausstellungsraum der KZ-Gedenkstätte. 11 Uhr, Eintritt frei. Die Ausstellung läuft bis 28. Februar 2017.

 

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