Cousin des Investors Basha: Habe Ismaik vor 1860 nicht gekannt

1860-Geschäftsführer ist der Cousin des Investors Hakan Ismaik - kennt ihn nur durch den Verein. Foto: sampics/Augenklick

In einem "Sky"-Interview sagt 1860-Geschäftsführer Noor Basha, er habe Löwen-Investor Hasan Ismaik vor seinem Engagement gar nicht gekannt. Das wirft einige Fragen auf.

 

München - Diese Aussage kam dann doch reichlich überraschend: „Fakt ist: Ich habe Hasan (Löwen-Investor Ismaik, d. Red.) erst wegen Sechzig kennengelernt. Vorher habe ich ihn nicht gekannt. Das ist die Wahrheit“, sagt 1860-Geschäftsführer Noor Basha in einem Interview für „Sky“. Immerhin: Basha und Ismaik sind Cousins.

Der Grund für diesen Satz: Die Vorwürfe, dass Noor Basha qua Familienzugehörigkeit ins Amt des Löwengeschäftsführers gehievt wurde, verstummen nicht.

Im Interview erklärte er außerdem, dass er sich manchmal unterschätzt fühle: „Vielleicht liegt es daran, dass ich aus einem anderen Bereich komme, aus einem anderen Land komme und weil ich jung bin. Und ich hatte keine Profifußballkarriere.“

Am Trainerwechsel hin von Torsten Fröhling zu Zweitliga-Urgestein Benno Möhlmann hatte Basha allerdings entscheidenden Anteil. „Unsere Ziele waren in Gefahr“, erklärt Basha. „So eine Entscheidung hat nichts mit Aktionismus zu tun. Ich würde gerne mit dem gleichen (Trainer, d. Red.) für fünf oder mehr Jahre zusammenarbeiten. Manchmal gibt es im Fußball Tage, die hässlich sind“, sagte er.

Die von Möhlmann geforderte Akzeptanz der zweiten Liga hat Basha nach eigener Aussage „schon lange. Wir sagen immer, dass wir ein großer Verein sind, Münchens große Liebe. Das stimmt, aber auf dem Papier sieht das anders aus.“

 

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