"Costa Concordia": Weitere Suche nach Leichen

Taucher haben heute die Bergung von vier Leichen aus dem überfluteten Teil der gekenterten "Costa Concordia" vorbereitet.

 

Giglio/Rom - Sie hatten ihre Arbeit am Vortag wegen schlechten Wetters unterbrechen müssen. Zuvor hatten Bergungsteams vier Tote der Havarie vom 13. Januar gefunden und an Land geholt.

Ob einer der sechs vermissten Deutschen unter den Geborgenen ist, war laut dem Auswärtigem Amts in Berlin zunächst unklar. Die deutsche Botschaft sei im engen Kontakt mit dem italienischen Zivilschutz, um eine schnelle Klärung herbeizuführen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Unterdessen erklärte die Polizei in Offenbach auf Anfrage, dass die vier Vermissten aus Hessen nicht unter den am Mittwoch geborgenen Opfern seien.

Die Bergungsmannschaften hielten es auch für möglich, im Inneren des vierten Decks des Kreuzfahrtschiffes noch weitere Leichen zu finden, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa von der Insel Giglio berichtete.

Nach einer Überprüfung der Aussagen von Überlebenden der Havarie über den möglichen Verbleib von Vermissten waren die Taucher nach längerer Pause gezielt wieder in dem Wrack auf die Suche gegangen.

Zuletzt war vor drei Wochen ein Opfer der Havarie in einem Leichenschauhaus identifiziert worden.

 

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