Comeback in Stanford Sharapovas Beichte: "Fühle mich verletzbar"

Emotional: Maria Sharapova feiert ihre Rückkehr. Foto: dpa

Tennis-Queen Maria Sharapova ist nach langer Verletzung zurück - und die Russin gibt am Rande des WTA-Turniers in Stanford tiefe Einblicke in ihr Seelenleben.

 

Stanford - Die frühere Tennis-Weltranglisten-Erste Maria Sharapova hat sich nach überstandener Verletzung mit einem Sieg zurückgemeldet.

Die Russin gewann beim WTA-Turnier in Stanford 6:1, 4:6, 6:0 gegen die Amerikanerin Jennifer Brady und zog bei dem Vorbereitungsturnier auf die US Open in das Achtelfinale ein. "Ich würde am liebsten jeden umarmen und mich bedanken. Die Begrüßung war unglaublich", sagte die in Los Angeles wohnende Sharapova.

Doch in ihrer zweiten Karriere, die im April nach einer 15-monatigen Sperre wegen Meldonium-Missbrauchs begann, wirkt die Russin längst nicht mehr so kalt wie zuvor. Sharapova gibt mehr von sich preis - und gewährt dabei tiefe Einblicke in ihr Seelenleben.

"Ich fühle mich ständig verletzbar. Und die Wände, die ich um mich errichtet habe, sind nicht annähernd so undurchdringbar, wie die Leute glauben", sagte Sharapova jüngst dem Internetportal theplayerstribune.com und gab zu: "Die Dinge kommen durch - und ich fühle mich entsprechend."

Ihren Kritikern begegnet Sharapova mit "Würde", wie sie es nennt. Und mit einer besonderen Hoffnung. "In meinem Herzen habe ich wirklich so viel Respekt für jeden auf der Tour - auch für meine Kritiker", sagte sie.

 

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