Comeback gegen Iserlohn Pinizzotto: Rückkehr des Faustrechts

Meister Steve Pinizzotto. Foto: dpa

Liga-Raubein Steve Pinizzotto vom EHC Red Bull München gibt gegen die Iserlohn Roosters sein Comeback in der DEL.

 

München - Schlechte Nachrichten für alle Gegner des EHC Red Bull München, speziell die Kerle, die glauben, dass sie zu den harten Hunden gehören. Denn das Alphamännchen in der DEL ist zurück. Raubein Steve Pinizzotto, der Strafbankkönig der vergangenen Saison, hat seine diversen Verletzungen auskuriert und wird – wie die AZ erfuhr – am Freitag (19.30 Uhr, Olympiaeishalle) gegen die Iserlohn Roosters sein Comeback geben.

Der gefürchtetste Spieler der DEL ist also wieder da. Pinizzotto war mit seiner Härte, seiner physischen Präsenz, einer der Erfolgsgaranten des EHC in der vergangenen Spielzeit, als sich das Team von Erfolgscoach Don Jackson zum Meister krönte. Der Sheriff, der auf dem Eis aus Münchner Sicht für Ordnung sorgt, ist also zurück. Bisher konnte Pinizzotto in der Liga noch kein einziges Spiel bestreiten. Jetzt also die Rückkehr des Faustrechts.

Das Lazarett lichtet sich

Ebenso das Lazarett verlassen, hat nun auch Nationalstürmer Frank Mauer (Beinverletzung). Er wird gegen die Roosters auf’s Eis zurückkehren. „Eishockey hat mir natürlich gefehlt“, sagte Mauer, „gut, dass ich wieder angreifen kann.“ Damit fehlen dem EHC momentan neben dem Neuverletzten Tobias Wörle (siehe Meldung links) nur noch die Langzeitrekonvaleszenten Stürmer Joachim Ramoser, und die Verteidiger John Rogl, Florian Kettemer und Daryl Boyle. Letzterer wird nach AZ-Informationen in der kommenden Woche voraussichtlich wieder ins volle Training mit der Mannschaft einsteigen.

„Wir hatten sehr viele Verletzte und mussten diese Ausfälle erst einmal kompensieren“, sagte Jason Jaffray, der Topstürmer der Red Bulls, der AZ, „es wird uns sehr guttun, dass wir jetzt wieder einige Spieler zurückbekommen. Man kann solche Ausfälle immer nur eine gewisse Zeit auffangen, irgendwann geht es sonst an die Substanz der anderen Spieler.“

Nun gilt es für den EHC also am Freitag daheim gegen Iserlohn und am Sonntag (16.30 Uhr) auswärts bei den Ingolstadt Panther. Mit dem Sheriff, der für Ordnung sorgt.
 

 

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