Co-Trainer und Dolmetscher bei Sechzig Er ist der wichtigste Mann von Vitor Pereira

, aktualisiert am 21.03.2017 - 14:05 Uhr
Der Mentor und sein junger Assistent und Dolmetscher: Vitor Pereira (l.) und Alex Allegro auf der Löwen-Pressekonferenz. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Vitor Pereira bringt ein komplett neues Trainerteam mit zum TSV 1860. Der gesamte Staff genießt das höchste Vertrauend des Portugiesen. Einer seiner Assistenten sticht jedoch wegen einer besonderen Kombination hervor.

 

München - Man darf ihn wohl getrost als den wichtigsten Mann von Vitor Pereira bezeichnen: Alex Allegro. Der junge Portugiese ist bei den Löwen Co-Trainer und Dolmetscher in Personalunion. Es ist ein Full-Time-Job, nicht nur über den Tag gesehen.

Denn: Allegro ist quasi immer gefordert. Wenn Pereira Ansprachen hält, bei taktischen Anweisungen während des Trainings und gegenüber Einwechselspielern – immer dann kommt Allegro zum Einsatz. Selbst bei (seltenen) Interviews oder bei (seltenen) Fragerunden mit portugiesisch sprachigen Spielern (Ribamar, Amilton, Abdoulaye Ba, Lumor, Victor Andrade) in der Mixed Zone ist er als Übersetzer im Einsatz.

Kuriose Interviews mit Vitor Pereira

So kam es, wie beim Auswärtsspiel bei Union Berlin, zu süffisant kuriosen Interviews der Field-Reporter von Sky mit Pereira – und eben auch mit Allegro. Der 29-Jährige übersetzte, war plötzlich mittendrin vor großem TV-Publikum. Mittendrin ist ohnehin das Stichwort. Denn Allegro legt gerade eine Karriere im Steilflug hin.

Unlängst war er noch Student an der renommierten Sporthochschule in Köln, machte an dieser seinen Abschluss als Diplom-Sportwissenschaftler. Aus dem Hörsaal ging es direkt auf den Trainingsplatz in Giesing, sozusagen. Allegro hatte schon früher Kontakt mit Pereira gehabt. Der 48-Jährige hatte den Jung-Trainer bei seiner Ausbildung in Deutschland unterstützt.

Vertrauensverhältnis zwischen Vitor Pereira und Co-Trainer

Es ist ein lange und eng gewachsenes Vertrauensverhältnis. Eines, das sich nicht zuletzt für Pereira und damit für Sechzig auszahlt. Denn: Allegro hat den Fußball, die Philosophie seines Chefs verinnerlicht.

Auch deshalb ist der Assistent beim Boss immer ganz nah dran, wie beim Sieg gegen die Würzburger Kickers (2:1), als Pereira am Rande der Coaching Zone seine Beobachtungen mit Allegro teilte. Wieder war er mittendrin. Und: Dem Vernehmen nach kommt er bei Spielern und Mitarbeitern der Geschäftsstelle gut an. Meist bestens gelaunt geht er auf die Leute zu. Keine Frage: Der Jung-Trainer kann bei der Mission Bundesliga ein ganz entscheidender Faktor werden. Er hat Pereiras Vertrauen.

 

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