CL-Finale Public Viewing: Gipfeltreffen beim OB!

Rot-weiße Fan-Flut: So war's beim "Finale dahoam" 2012 im Olympiastadion. Foto: dpa

Bayern gegen Dortmund - wo können die Münchner das Spiel des Jahres sehen? Das wollen die Stadtoberen morgen, Dienstag, entscheiden. Was zur Wahl steht.

 

München - Am Dienstag setzen sich mehrere Männer zu einem Spitzengespräch beim OB zusammen. Dort wollen sie eine Frage klären, die derzeit (fast) ganz München beschäftigt:

Wo schauen wir am 25. Mai das Champions-League-Finale?

Dabei sind: Oberbürgermeister Christian Ude, Vertreter des FC Bayern München, der Polizei, des Kreisverwaltungsreferats und des Referats für Arbeit und Wirtschaft.

Laut dem Sprecher des Wirtschaftsreferats, Wolfgang Nickl, werden sie gemeinsam festsetzen, "ob es ein Public Viewing gibt - und wo." Wann genau sie sich treffen, ist laut Nickl noch unklar.

Einen Ort zu finden, war bisher gar nicht so leicht: Der FC Bayern will die Fußball-Übertragung für die Massen unbedingt in der Allianz Arena stattfinden lassen. Weil die Stadtwerke aber zu dieser Zeit die Gleise der U-Bahnen renovieren, fahren am 25. Mai keine Züge nach Fröttmaning.

OB Ude kündigte bei der Meisterfeier des FC Bayern am vergangenen Samstag an, mit der MVG zu reden (AZ berichtete). In seiner Rede im Rathaus sagte Ude: "Geht nicht, gibt’s nicht, auch wenn die U-Bahn große Probleme macht. Wir müssen das angemessen würdigen. Dieter Reiter (Wirtschaftsreferent, die Red.) setzt alle Hebel in Bewegung, wir müssen eine Lösung finden. Es wird ein Public Viewing in der Arena geben, vielleicht nicht in einem so großen Rahmen. Wir müssen die Veranstaltung und den Verkehr entzerren, vielleicht indem der FC Bayern ein Vorspiel und ein Nachspiel organisiert, damit die Leute nicht zur gleichen Zeit kommen.“

Wirtschaftsreferent und OB-Kandidat Dieter Reiter (SPD) würde auch gern auf der Theresienwiese feiern - das hatte es ja schon im vergangenen Jahr gegeben. Dafür gibt es laut Nickl mehrere Bewerber, die die Organisation übernehmen würden. "Diese Bewerbungen müssen wir erstmal bewerten". Sollte das Public Viewing auf der Wiesn stattfinden, würde man überlegen, welcher Bewerber das Rennen macht, so Nickl.

 

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