Chrome und Firefox sind Alternativen Sicherheitslücke beim Internet Explorer: Das sind echte Alternativen

Rund um den Globus sind die User des Internet Explorers gerade beunruhigt: In dem beliebten Browser ist eine gravierende Sicherheitslücke aufgetaucht. Nun warnt sogar das US-Heimatschutzministerium davor, mit dem Microsoft-Browser zu surfen. Doch es gibt gute Alternativen...

 

New York - Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass der Internet Explorer eine gravierende Sicherheitslücke aufweist; alle aktuellen Versionen des Browsers sind betroffen. Das amerikanische Heimatschutzministerium warnt sogar davor, den Microsoft-Browser derzeit zu benutzen. Auf das Surfen im Internet muss aber dennoch niemand verzichten. Denn zum Glück gibt es viele Alternativen, die zum Teil sogar besser sind als der Internet Explorer.

Chrome kam 2008 auf den Markt und ist der Internet-Browser des Suchmaschinen-Giganten Google. Er besticht vor allem durch seinen fixen Seitenaufbau, der schnelles Surfen ermöglicht. Im Tempo-Check steckt er die anderen Browser locker in die Tasche. Außerdem kann Chrome durch innovative Sicherheitsfunktionen punkten. So kapselt Chrome einzelne Tabs ein, so dass Webseiten nicht auf andere Tabs zugreifen können.

Zudem ist bei Chrome der Flash-Player, der immer wieder Schadcodecs einschleusen kann, integriert und wird automatisch aktualisiert, um ihn immer auf dem neuesten Sicherheitsstand zu halten. Ein weiterer Pluspunkt: Durch zahlreiche Apps ist der Browser gut erweiterbar. Eine Kritik gibt es dennoch. Bei dem Browser werden immer wieder Datenschutzbedenken geäußert, da bei Google viele Dienste wie Youtube oder die Suchmaschine selbst zusammenlaufen und so viele benutzerspezifische Daten gesammelt werden können.

Der Firefox ist einer der beliebtesten Browser. Das liegt wohl an seiner einfachen Bedienung, dem schnellen Seitenaufbau sowie der hohen Sicherheit. Ein zentraler Berechtigungsmanager lässt Sie festlegen, welche Webseiten Pop-Ups öffnen, ihren Standort abfragen oder Cookies speichern dürfen. Auch in puncto Passwortsicherheit kann der Mozilla-Browser überzeugen. So können über ein Master-Passwort alle gesammelten Passwörter vor anderen Usern verborgen werden, wenn man beispielsweise im Büro seinen Arbeitsplatz für eine gewisse Zeit verlassen muss.

Durch das Add-On "NoScript" wird zudem die Ausführung von JavaScript auf Webseiten unterbunden, es sei denn, man hat für diese Seite eine Ausnahmeregel erstellt. Auch warnt Firefox davor, wenn Webseiten versuchen Add-Ons zu installieren. Außerdem lassen sich einzelne Webseiten, die nicht vertrauenswürdig sind, blockieren.

Iron

Iron gilt laut "PC-Magazin" als einer der sichersten Browser der Welt. Er basiert auf Chromium, dem Open-Source-Projekt von Google Chrome. Iron muss nicht installiert werden, kann von einem USB-Stick aus gestartet werden. Das soll ihn besonders sicher vor Angriffen machen. Wie Firefox bietet auch der Chrome-Klon das Add-On "NoScript", das das selektive Blockieren von JavaScript ermöglicht. Darüber hinaus verfügt Iron von Haus aus über einen Phishing- und Malware-Schutz, der bösartige Seiten mit einer schwarzen Liste abgleicht und den User so vor bösen Überraschungen schützen kann.

Ähnlich wie das Vorbild Chrome hat auch Iron ein sehr gutes Cookie-Management, das einfach zu bedienen ist. Über das Menü "Inhaltseinstellungen" verwalten Sie den Umgang mit Cookies. Hier können Sie dem Browser unter anderem den Befehl geben Cookies und andere Website-Plug-Ins beim Schließen des Browsers zu löschen. Wichtig ist nur, den Browser immer mit Updates zu füttern, um den Schutz auch aufrecht zu erhalten.

 

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