Chicago Fire siegt MLS: Matchwinner Schweinsteiger verletzt raus

Bastian Schweinsteiger (rechts) im Duell mit Kyle Fisher von Montreal. Foto: dpa

Bastian Schweinsteiger hat Chicago Fire in der MLS zum ersten Sieg nach vier Niederlagen geführt. Bitterer Beigeschmack: Der Ex-Nationalspieler musste verletzt ausgewechselt werden.

 

Montréal - Ex-Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger hat Chicago Fire in der nordamerikanischen Profiliga MLS zum Sieg geschossen und die Niederlagenserie beendet. Der 33-Jährige traf in Überzahl beim 1:0 (0:0) bei Montreal Impact.

Schweinsteiger beendete Chicagos Krise mit seinem Tor in der 59. Spielminute. Zuvor hatte Montreals Deian Boldor nach Foulspiel an dem Deutschen die Rote Karte gesehen.

Der Sieg wurde jedoch teuer erkauft: Schweinsteiger - er wurde später zum Man of the Match gewählt - musste 20 Minuten vor dem Spielende verletzt raus: Probleme im rechten Oberschenkel!

Zuvor hatte Chicago in sieben Spielen sechs Niederlagen kassiert und viermal in Serie verloren. In der Eastern Conference kletterten die Fire damit auf den dritten Rang, der Vorsprung auf Rang sieben, der nicht mehr zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt, beträgt vorerst acht Punkte.

"Wir haben versucht, gefährlich zu sein und ein bisschen anders zu spielen. Das hat gut funktioniert", sagte Schweinsteiger: "Wenn man 1:0 führt, ist es egal, ob man gegen zehn spielt, es ist nicht einfach. Deshalb bin ich froh, dass wir gewonnen haben und die drei Punkte mitnehmen."

Trainer Veljko Paunovic huldigte dem Matchwinner: "Er hat den Geist der Jungs belebt und das Spiel verändert, das war sehr wichtig. Ich bin sehr glücklich, dass er heute getroffen hat und ich unterstütze ihn vollkommen, weil er der Sportsmann Nummer eins der Welt ist", sagte der 40-Jährige.

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